UVB

(Ultraviolettbestrahlung des Blutes, ein biologisches Heilverfahren)

Viele Krankheiten, besonders chronische Leiden, gehen mit Durchblutungsstörungen ein- her. Bei Erkrankungen wie der arteriellen Verschlusskrankheit der Beine, der koronaren Herzkrankheit oder bei Hirndurchblutungsstörung bis zum Hirnschlag sind diese Zusam- menhänge leicht nachvollziehbar.

Wer weiss aber, dass oft auch Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Konzentra- tionsschwäche, Sehstörungen, Migräne oder Nervenleitstörungen bei Zuckerkrankheit von Durchblutungsstörungen verursacht sind? Bei diesen Störungen sind die kleinen und klein- sten Blutgefässe betroffen, obwohl die grossen frei durchlässig sein können.

Sehr häufig sind Funktionsstörungen der Organe durch eine schlechte Mikrozirkulation (zu dickflüssiges Blut fliesst schlecht durch die kleinsten Gefässe) bedingt, oder es besteht sogar die Gefahr von Thrombosen.

In derartigen Fällen hilft die UVB durch

  • eine Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen
  • einen verbesserten Energiehaushalt der Zellen

  • eine Verbesserung der Durchblutung in allen Organen

 

Was passiert alles bei der UVB?

Aus einer Vene werden 50 ml Blut entnommen, ungerinnbar gemacht und in einer spe- ziellen Apparatur zweimal an einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle von einer ganz be- stimmten Wellenlänge (max. 253,7 nm) vorbeigeleitet und anschliessend zurückgespritzt. Wir verwenden aus Sicherheitsgründen nur Einwegartikel, und die dem UV-Licht ausge- setzten Bestandteile sind nicht aus Plastik. Bei dieser Bestrahlung entstehen aktivierte Sauerstoffstufen, die eine starke biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Kör- perfunktionen und Stoffwechselvorgängen beeinflussen. Diese Wirkung dauert auch nach der Behandlung an. Die UVB hat also einen Langzeiteffekt.

 

Verträglichkeit der UVB

Sie ist gut verträglich und in ihrer Durchführung ohne Risiko. Sie kann beispielsweise auch während der Schwangerschaft und der Stillzeit oder bei Blutverdünnung bedenkenlos durchgeführt werden.

 

Wie oft sollte die UVB durchgeführt werden?

Meist werden anfangs zwei Behandlungen pro Woche und später eine Behandlung pro Woche benötigt. Insgesamt sollten bei der ersten Therapieserie zehn Behandlungen erfol- gen. Nach unterschiedlichen Intervallen werden einzelne oder wenige Auffrischungsthe- rapien durchgeführt.

 

Was sollte bei der Durchführung der UVB beachtet werden?

Während einer UVB-Serie sollte kein übermässiges Training erfolgen. Die Einnahme von gewissen Medikamenten muss unter Umständen für die Zeit der Behandlung unterblei- ben. Fragen Sie bitte danach, auch bei Vitaminpräparaten oder altbewährten Hausmitteln.

Durch die Vielzahl der Einflüsse auf den Stoffwechsel und auf das Immunsystem eignet sich die UVB zur Behandlung von:

  • arterieller Verschlusskrankheit der Beine
  • koronarer Herzkrankheit
  • Hirndurchblutungsstörungen
  • durch Zuckerkrankheit bedingten Gefäss- und Nervenstörungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gicht
  • akuten und chronischen Lebererkrankungen
  • allen Erkrankungen mit Mikrozirkulationsstörungen infolge von Entzündungen
  • orthopädischen und rheumatologischen Erkrankungen
    (Weichteilrheumatismus, aktive Arthrosen)
  • M. Sudeck während der ersten sechs Monaten
  • allen Erkrankungen mit begleitender und/oder auslösender Immunschwäche
  • Dysregulationsstörungen wie hohem oder tiefem Blutdruck
  • chronischen Sinusitiden
  • Akne, Neurodermitis, Psoriasis (wenn sie sich bei Sonnenbestrahlung bessert), Kelloidbildung
  • Migräne
  • Allergien
  • Erkrankungen des Skelettsystems wie Osteoporose und Arthrosen
  • bei Malignombegleittherapie und Tumornachsorge
    (Der abwehrmobilisierende Effekt wird ausgenutzt. Die UVB findet hier vor allem vor oder nach Opera- tionen, vor, während oder nach Chemotherapien und Bestrahlungen ihre Anwendung. Sie ist in der La- ge, die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlungen zu mildern und die Lebensqualität zu verbessern. Zur Metastasenprophylaxe wird sie mit individuellen homöopathischen Injektionsprogram- men kombiniert.)

Die Wirksamkeit der UVB ist anhand von klinischen Untersuchungen an Universitäten gut dokumentiert. Von den Krankenkassen wird sie bis jetzt nicht als Pflichtleistung anerkannt. Gehen Sie deshalb sicherheitshalber davon aus, dass Sie die Kosten (Fr. 100.-- pro Sit- zung) selbst übernehmen müssen. Informieren Sie sich aber auf jeden Fall vor Behand- lungsbeginn, ob nicht Zusatzversicherungen für Nichtpflichtleistungen bestehen oder Bei- träge auf freiwilliger Basis rückvergütet werden.