Chronische Krankheiten - Grundsystem

Das Grundsystem unseres Organismus umfasst ca. 80% der Gesamtzellmasse. Es ist das Ver- und Entsorgungssystem der Organzellen und gleichzeitig der Ursprung der Kör- perabwehr. Wegen seiner fundamentalen Bedeutung für die Gesundheit ist es sowohl zur Vorsorge als auch im Krankheitsfall der Hauptangriffsort jeder effektiven Behandlung.

Fast alle Krankheiten können als sinnvolle Abwehrreaktionen unseres Grundsystems ge- gen Gifte oder als Ausdruck von Giftschädigungen verstanden werden.

Aus diesem Grunde ist es sicher nicht sinnvoll, Symptome einer Erkrankung zu unter- drücken (Antitherapie), sondern es muss der natürliche Ablauf einer Krankheit unterstützt und gefragt werden, weshalb diese Störung aufgetreten ist. Wird dies nicht getan, so ver- sucht der Körper immer wieder, die Gifte loszuwerden.

Ist das Grundsystem dann vollständig überfüllt, bleibt nichts anderes übrig, als Gifte auch in den Körperzellen zu deponieren. So kommt es dann zur Zellschädigung und somit zur chronischen oder bösartigen Erkrankung.

Es ist also unumgänglich, den Weg zur gezielten Anregung der Selbstheilungskräfte offen- zuhalten oder wieder zu öffnen.

Alle Veränderungen unserer Mikro- und Makroumgebung, der Ernährung, körperliche Betätigung usw. wirken über die Grundsubstanz auf die kerngesteuerten zellulären Syn- thesemechanismen. Derartige Beziehungen in gestörter Form liegen den grossen zivilisa- tionsbedingten Systemerkrankungen zugrunde: Herzinfarkt, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Rheuma und Tumoren.

Der Gesundheitszustand des Grundsystems wird durch seine Reaktionsfähigkeit, die Mi- krozirkulation, die Tätigkeit des Darmes, das Säure-Basen-Verhältnis und die Leistungs- fähigkeit der Atmungsfermente in den Zellen bestimmt.

 

Alle Vorsorge- und Therapiebemühungen müssen also im Grundsystem (Milieu) ansetzen. Damit gehandelt werden kann, müssen zuerst sein Zustand und seine Regulationsfähig- keit beurteilt werden. Verschiedene Blutuntersuchungen (Dunkelfeldmiskroskopie, Leuko- zytentest nach Pischinger) und die Regulationsthermographie (Messung von Wärmever- änderungen des Körpers) sind dabei hilfreich.