Kuhmilch

Bei vielen Personen wird, besonders mit energetischen Methoden wie Bioresonanz, Elektroakupunktur und Kinesiologie eine Kuhmilchunverträglichkeit oder eine Allergie fest- gestellt.

Die Unverträglichkeit bezieht sich auf den Milchzucker (Lactoseintoleranz) und ist ein bekanntes Problem. Da von der Natur die Milch für den Säugling oder das Kalb gedacht ist, leistet sich der menschliche Darm den Luxus nicht, zeitlebens das Milchzucker spaltende Ferment (Lactase) zu produzieren. Wenn in diesen Fällen Milchzucker aufgenommen wird, kommt es zu Durchfällen.

Milchzuckerfreie Produkte wie Sauermilch (der Milchzucker wurde zu Milchsäure abgebaut) oder Käse (Milchzucker bleibt in der Schotte zurück) werden von Personen mit Lactose-into- leranz aber sehr gut ertragen.

Die Allergie richtet sich gegen das Eiweiss Beta-Lactoglobulin. Liegt eine Allergie vor, so richtet sich diese gegen alle Kuhmilch-Produkte.

Der kindliche Darm ist bis zum Alter von 9 Monaten für grössere Eiweissmoleküle durch- lässig. Diese Eiweissmoleküle treffen auf das Immunsystem und sorgen dort für Proble- me, die sich in Unterfunktion (Abwehrschwäche) oder Überreaktion (Allergie) äussern.

Normalerweise ist ja die Muttermilch das erste Fremdeiweiss. Spätenstens nach zwei Jahren nehmen wir dieses Eiweiss aber nicht mehr auf und die Reizung entfällt. Wurden wir aber nicht 9 Monate gestillt, gab es ja bestimmt den Kuhmilchschoppen. Dieser aller- giesierende Reiz ist in unserem Kulturkreis kaum zu umgehen. Darmschleimhaut und Im- munsystem werden also ständig gestört und so wird die Kuhmilch zur Mutter aller Aller- gene. Unser Körper lernt nämlich allergisch zu werden und zum Schluss sind wir gegen Pollen und die verschiedensten Nahrungsmittel überempfindlich.

Wir empfehlen allen Frauen mit allergischer Disposition, die nicht neun Monate stillen können, auf Kuhmilch basierenden Ersatzpräparate (auch hypoallergenen) zuvermeiden. Ihr Kind wird mit grösserer Wahrscheinlichkeit diese Veranlagung mit auf den Weg bekom- men. Wenn es schon allergisch wird, stört es im späteren Leben weniger, wenn es auf z.B. Soja allergisch ist.

Erstaunlicherweise wissen sehr viele Personen nicht, dass sie auf Kuhmilch allergisch sind. Dies kommt daher, dass in unserem Kulturkreis so viele dieser Produkte zu sich genommen werden, dass am Ende jede Darmreaktion wie mit Hammerschlägen unter- drückt wird. So wird das Beta-Lactoglobulin häufig zum Hauptaggressor, der unsere Darm- schleimhaut schädigt. Wenn wir diesen Reizstoff weglassen, erholen sich Darm und Im- munsystem schon fast von selbst.