Dunkelfeld

Unsichtbares sichtbar machen

Mit der Dunkelfeldmikroskopie gelingt es Strukturen sichtbarzumachen, die bei der Untersuchung im normalen Durchlichtmikroskop nicht gesehen werden können.

Das funktioniert ungefähr so:

Den Staub in der Luft können Sie normalerweise nicht sehen. Wenn die Sonne durch das Fenster scheint und Sie seitlich auf den Lichstrahl schauen, sehen Sie aber alle Staub- partikel tanzen.

Ein weiterer Vorteil der Dunkelfeldmikroskopie besteht darin, dass wir das lebendige Blut untersuchen (in der normalen Mikroskopie werden immer fixierte und damit tote Objekte betrachtet) und somit Vorgänge beurteilen können, wie sie in unserem Körper dauernd ablaufen.

Mit dieser Untersuchung ist es möglich, den Zustand des Grundsystems, die Alarmbereit- schaft, die Mikrozirkulation und die Belastungen mit Mucor racemosus und Aspergillus ni- ger (genaueres Merkblatt Dunkelfeldmikroskopie) zu beurteilen.

 

Mikrozirkulation

Damit die roten Blutkörperchen ihre Rolle als Sauerstofftransporteur gut erfüllen können, müssen sie:

-  elastisch sein, um durch die feinsten Gefässe durchschlüpfen zu können

 

-  Allseits frei liegen, damit sie genügend Sauerstoff aufnehmen können

Freiliegende Ec

dachziegelartige Zusammenballung

Geldrollenbildung

 

- Das Blutplasma darf nicht zu zähflüssig sein

Freies Blutplasma
 

Plasma mit vielen, kleinen Eiweisskörpern  

       grosse, kompakte  
        Eiweissklumpen

Grosse Haufen von Thrombozyten

Trombozytenhaufen

           Fibrinnetz

 

Alarmbereitschaft

Die Alarmbereitschaft des unspezifischen Immunsystems können wir beurteilen, indem wir schauen, wieviele Polizisten auf ihren Posten administrative Arbeit verrichten und wie viele sich auf den Strassen aufhalten.

Sitzen fast alle Polizisten in den Büros, dürfte die Situation äusserst ruhig sein.

Finden wir einige in den Büros und viele auf der Strasse erscheint die Situation als ange- spannt. Sind alle Polizisten auf der Strasse herrscht höchste Alarmbereitschaft (gewalttä- tige Demonstration).

Einzelne Polizeiposten (hellgrau)wenige Polizisten viele Polizisten auf der Strasse

  

Nach Anreicherung: wenige oder viele Polizeiposten (Thioekothecite)

 

Die Abwehrfähigkeit des spezifischen Immunsystems sehen wir an der Beweglichkeit der weissen Blutkörperchen (Leukozyten).

Aufnahmen im Abstand von je 15 sec zeigen die Beweglichkeit. Aus optischen Gründen wurden belastete Leukozyten ausgewählt.

 

 

 

 

 

 

 

    

 

Belastung des Grundsystems

Die Granulozyten (eine Form von Leukozyten) haben die Aufgabe schädigende Dinge (Bakterien und Gifte) durch Auffressen (Phagozytose) aus dem Verkehr zu ziehen.

Sie sind die einzigen Blutzellen, die die Blutbahn verlassen und ins Gewebe wandern kön- nen. Wenn sie ihre Aufgabe dort erledigt haben kehren sie ins Blut zurück und wir können sie wieder beobachten.

Sehen wir vornehmlich normale Leukozyten können wir darauf schliessen, dass sich das Grundsystem in einem guten Zustand befindet.

Finden wir aber viele Hochbelastete, so heisst das für uns, dass im Grundsystem viel Dreck vorhanden ist.

Nach rechts zunehmend Belastung der Leukozyten.

 

Belastung mit Mucor racemosus und Aspergillus niger

Der deutsche Mikrobiologe und Zoologe Prof. G. Enderlein, der von 1872 bis 1968 lebte, nahm die Erkenntnisse von Béchamp auf und führte diese weiter bis zur Bakterien-Cyclo- genie, welche 1925 veröffentlicht wurde. (Merkblatt Dunkelfeldmikroskopie).

Wichtig ist zu wissen, dass die Entwicklung der Mikroorganismen in beide Richtungen ab- laufen kann, d.h. dass sowohl eine Aufwärtsentwicklung hin zu den pathologischen For- men wie auch eine Abwärtsentwicklung von den hochvalenten Stufen hin zu apathogenen Phasen erfolgen kann.

Die Abwärtsentwicklung erfolgt in dem Sinne, dass der gesunde Körper in der Lage ist, höher entwickelte Formen durch Kopulation mit niedervalenten Formen desselben Mikro- organismus zu ebenfalls niedervalenten, apathogenen Formen abzubauen. Damit wird im gesunden Körper das Symbiosegleichgewicht gehalten.

Die beiden wichtigsten Cyclogenien sind diejenige des Mucor racemosus und des Asper- gillus niger, wobei die letztere aus der Cyclogenie des Mucor racemosus auf der Höhe ei- ner noch apathogenen Stufe, des Oit entwickelt wird.

Nach Enderlein beherbergen alle Säugetierzellen einen Urkeim pflanzlichen Ursprungs, den Endobionten (Mucor racemosus), welcher durch die Placenta auch auf jeden Men- schen übertragen wird. Der Endobiont lebt im gesunden menschlichen Organismus in Symbiose mit dem Wirt und hat nach dem Tode des Wirtes die Aufgabe, diesen in Verwe- sung überzuführen.