Konzept

Regulative Medizin versucht vorauszuschauen und das Milieu so zu verbessern, dass chronische Krankheiten möglichst gar nicht erst entstehen müssen.

Fast alle Krankheiten können als sinnvolle Abwehr- oder Kompensationsreaktionen unseres regulativen Systems (Grundsystems) gegen Regulationsblockaden, Belastungen  oder Gifte oder als Ausdruck von Gift- bzw. Erregerschädigungen (Viren, Bakterien, Pilze) verstanden werden – Gesundheit gründet auf einem gut ausbalancierten Gleichgewicht im menschlichen Organismus, Krankheit hingegen ist der Ausdruck einer grundlegenden Störung in diesem Gleichgewicht.

Deshalb ist es sicher grundsätzlich bzw. meistens  nicht sinnvoll, Symptome einer Erkrankung nur zu unterdrücken (= Antitherapie), sondern es muss untersucht und gefragt werden, wodurch und weshalb die Störung aufgetreten ist, bzw. der natürliche Ablauf der  Krankheit und ihre Abheilung unterstützt werden.

Geschieht dies nicht, versucht der Körper immer wieder, einen Ausgleich herzustellen (= Symptome) bzw. die Toxine (= Gifte)  loszuwerden (= ebenfalls: Symptome), es kommt also zu immer wiederkehrenden akuten bzw. wechselnden Erkrankungen,  oder er gerät in eine Regulationsblockade, und damit ist die Tür für chronisch - degenerative Erkrankungen (Arthrose, Osteoporose, Rheuma, Diabetes, Krebs)  geöffnet.

Werden die Regulationsversuche des Organismus dauernd unterdrückt, so bleibt dem Körper nichts anderes übrig als die Toxine/Gifte zu deponieren – er lagert sie im Grundsys- tem/Bindegewebe ab; es kommt zu (korrigierbaren) Fehlreaktionen im Sinne der zu schwa- chen (Abwehrschwäche) oder der übermässigen Regulationsantwort (Allergien).

Ist das Grundsystem dann vollständig überfüllt (blockiert), bleibt nichts anderes übrig als Toxine auch in den Körperzellen zu deponieren. So kommt es dann zu Zellschädigung und zu chronischer bzw.  bösartiger Erkrankung.

Biologische Heilkunde heisst also, den Weg zur Eigenregulation des Organismus durch gezielte Anregung der Selbstheilungskräfte wieder zu öffnen bzw. offen zu halten.